VISCERALE OSTEOPATHIE


Osteopathische Techniken

Was ist die Viscerale Osteopathie?

Die Viscerale Osteopathie widmet sich speziell der Behandlung innerer Organe. Dabei liegt die Erkenntnis der Osteopathie zugrunde, dass es für eine optimale Funktion des menschlichen Körpers notwendig ist, dass sich die vier Hauptsysteme des menschlichen Körpers (Bewegungsapparat, Innere Organe, Craniosacrales System und Psyche) im Einklang befinden. Krankengymnasten erlernen diese sanfte Technik in speziellen, berufsbegleitenden Fortbildungen.

Bei dieser Therapie werden Funktionsstörungen der inneren Organe sanft aber direkt und oft mit schnellem Erfolg behandelt. In der Befundaufnahme wird die Eigenbeweglichkeit sowie die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den Geweben, die sie einhüllen (Bindegewebe, Fascien) oder stützen (Muskeln), beurteilt. Der Behandler kann dadurch Funktionsstörungen der Organe erkennen, die wiederum Einfluss auf den Bewegungsapparat haben können.


Wie wird behandelt?

Wir Therapeuten mobilisieren Verklebungen der Organe im umliegenden Gewebe oder verbessern mit gezielten Grifftechniken z.B. die Funktion eines verkrampften Schließmuskels im Übergang zwischen Dünndarm zu Dickdarm. Dadurch wird die Funktion der Organe unterstützt und angeregt, die Selbstheilungskräfte gefördert und krankmachende Störfaktoren aufgelöst. So können auch Erkrankungen des Bewegungsapparates positiv beeinflusst werden.

Die gegenseitige Abhängigkeit und Einflussnahme verschiedener Organsysteme voneinander ist seit langem bekannt. Dies wird diagnostisch und therapeutisch genutzt.


Wann kann die „Viscerale“ helfen?

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Gallenproblematik
  • Chronische Blasenentzündung
  • Organsenkung (Gebärmutter)
  • Narbengewebe, auch nach OP
  • chronisch Rückenschmerzen
  • Akuter/chronischer Schnupfen
  • Kopfschmerz / Migräne
  • Menstruationsprobleme
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Allergien